Reparatur des Palm Tungsten E

12. Dezember 2005
Mein Palm Tungsten E war schon seid längerer Zeit defekt. Der Lautsprecher funktionierte nicht mehr richtig, er war viel zu leise oder es kamen überhaupt keine Töne mehr und nach dem einschalten gab es öfter ein Rauschen oder kratzende Geräusche. Außerdem funktionierte der Einschalter nicht mehr so wie er sollte, man musste ihn schon mit dem Fingernagel oder dem Stift sehr weit eindrücken um eine Wirkung zu erzielen.
Zumindest der Fehler an der Tonausgabe ist ein bekannter Fehler und es gibt schon einige Reparaturanleitungen dafür im Internet. Im Wesentlichen muss man das Gehäuse öffnen, die Kontakte vom Lautsprecher hoch biegen und fertig. Der Lautsprecher ist in der Rückwand des Tungsten E untergebracht und sieht so aus:
Palm Tungsten E Lautsprecher
Eine Anleitung wie das Gehäuse zu öffnen ist findet man hier (unter “Tungsten E Battery Replacement”).
Die Ursache für die Fehlfunktion des Einschalters ist meiner Meinung nach ein Konstruktionsfehler. Der Schalter ist nur wenige Millimeter groß und direkt auf die Platine des Tungsten gelötet. Betätigt wir er durch seitlichen Druck was dazu führt, dass wenn man zu stark drückt, der Schalter nach hinten weggedrückt wird und unter Umständen die Kontakte abgerissen werden. Wie der Schalter aussieht kann man auf folgendem Bild sehen:
PalmTungsten E Einschalter
Hier sieht man einerseits wie der gesamte Schalter nach hinten gekippt ist und andererseits wo der Kontakt abgerissen ist. Bei dem Versuch den Schalter wieder nach vorne zu biegen ist er mir komplett von der Platine abgerissen. Mit ein wenig Geschick und dem nötigen Werkzeug (eine 8-Watt-Lötnadel und sehr dünner Lötdraht mit 0,5 mm Durchmesser) kann man den Schalter aber wieder anlöten. Hierzu wird die Platine aus der Halterung noch oben gezogen und dann ein wenig gedreht. Hierbei sollte die Verbindung zum Display möglichst wenig belastet werden. Dann kommt ein wenig Lötzinn auf die vier Kontakte und anschließend wird der Schalter Kontakt für Kontakt aufgelötet.

SE515 und WDS

6. September 2005

Ich habe jetzt auch den Siemens SE515 bekommen und ins WDS gehängt. Funktioniert gut, man sollte bloß beachten, dass für die automatische Suche nach anderen Routern die SSID auf diesen sichtbar sein sollte, sonst werden sie nicht gefunden.

SE505 und WDS

1. September 2005

Ich habe jetzt einen weiteren Siemens SE505 in das WDS gehängt. Dabei war zu beachten, dass die MAC-Adresse, mit der der SE505 bei den anderen Bridges im WDS ankommt nicht die LAN-MAC-Adresse ist, die im Status angezeigt wird oder die man im ARP-Cache auf den anderen Rechnern im LAN sieht (für die Einrichtung des WDS hängt der SE505 ja an irgend einem PC).
Anscheinend endet die LAN-MAC-Adresse eines SE505 immer mit einer geraden Zahl und die WLAN-MAC-Adresse immer mit der des LAN plus eins.

OpenVPN anstelle von IPSec

28. August 2005

Ich habe den Plan, auf dem WL-500g IPSec benutzen zu wollen vor langer Zeit aufgegeben und experimentiere seit einigen Monaten mit OpenVPN . OpenVPN an sich funtioniert gut, ich habe es bisher aber noch nicht geschafft, mein “virtuelles” Heim-Netz auf dem WL-500g zum laufen zu bringen.

Mit “virtuelles” Heim-Netz meine ich folgendes. Wir vergeben in der Firma bei Bedarf an die Mitarbeiter kleine /29-Netze bestehend aus acht IP-Adressen. Nehmen wir an, mein Netz wäre 172.23.158.0/29. Ich betreibe hier aber mein persönliches LAN im Adressbereich 192.168.1.0/24, dieses möchte ich auch nicht aufgeben. Aus diesem Grund habe ich meine Debian-Firewall mit FWBuilder so konfiguriert, dass auf der Firewall die Adressen 172.23.158.0 transparent auf bestimmte Adressen aus dem Netz 192.168.1.0 übersetzt werden. Das funktioniert sehr gut, aus Sicht der Firma ist das 192er-Netz nicht vorhanden und es gibt hier nur das 172er-Netz.

Aber wie gesagt, auf dem Asus habe ich das noch nicht zum laufen gebracht, ich habe allerdings hierfür auch noch nicht sehr viel Zeit investiert.

Wireless Distribution System

28. August 2005

Ich betreibe schon seit längerem mit meinem Asus WL-500g und einem Siemens SE505 ein WDS. Das ganze funktioniert hervorragend und ich kann damit ohne irgendwelche Probleme im Erdgeschoß mit einem Notebook surfen. Der WL-500g steht im Spitzboden und hängt am DSL-Modem. Der SE505 steht ein Stockwerk tiefer. An ihm hängt außerdem noch ein PC, der diesen als Access-Point nutzt. Der SE505 steht direkt am offenen Treppenhaus und kommt so fast ohne Verluste ins darunterliegende Erdgeschoß.

Vor einigen Tagen habe ich das WDS testweise um ein D-Link DWL-2000AP (ohne plus) erweitert und zu meiner Überaschung funktionierte das auch, nur dass es hier nicht WDS heißt, sondern “Multi-Point Bridge”. Einzige Einschränkung ist, dass man beim D-Link anscheinend keine Liste mit MAC-Adressen der anderen WDS-Teilnehmer angeben kann und dass das WDS somit nicht mehr ganz so sicher ist.

In einigen Tagen werde ich das WDS um einen weiteren SE505 sowie um einen SE515 erweitern, beide werden im Haus gegenüberstehen. Nachdem der Test mit dem D-Link erfolgreich war, gehe ich hier aber nicht von Problemen aus. Mal sehen…

Schreck in der Abendstunde

30. November 2004

Nach langer Zeit habe ich mal wieder Zeit gefunden, mich um den DSL-Router zu kümmern.

Ich habe dafür OpenSWAN aktualisiert und so erweitert, dass es möglich sein müßte, direkt OpenSwan zu installieren. Das wollte ich ausprobieren und das *.trx installieren. Zu meinem Erstaunen und Erschrecken ließ sich aber garnichts mehr installieren. Es sah so aus als würde der Router funktionieren, aber es ließ sich beim besten Willen nichts mehr installieren, auch keine Original-Firmware. Mit tcpdump konnte man zwar Pakete vom Router sehen aber ansonsten war er “unsichtbar”.

Nach zwei Stunden und unzähligen Versuchen habe ich als letzten Ausweg den Router direkt, also ohne den Switch, mit dem PC verbunden. Und siehe da, nun funktionierte die Installation und der Zugriff. Kann nun der Router nicht mit meinem Switch? Muß ich den Switch nach einem halben Jahr mal resetten? Es war wieder spät, deshalb später mehr.

Weniger stöpseln

6. September 2004

Bisher bin ich noch nicht dazu gekommen mich weiter um OpenVPN zu kümmern. Deshalb jetzt nur ein Tip um die Kabelstöpselei zu minimieren.

Ich habe alle Rechner zusammen mit dem DSL-Modem auf einem Switch hängen. Einen LAN-Port des Asus habe ich ebenfalls darangehängt. Den WAN-Port des Asus habe ich dann einfach mit einem kurzen Patchkabel mit einem weiteren LAN-Port “kurzgeschlossen”. So muß ich für meine Versuche einfach auf meiner alten Debian-GNU/Linux-Firewall ppp und dhcp runterfahren und auf dem Asus starten.

DynDNS, NTP und noch kein Ipsec

3. September 2004

Damit der der Ipsec-Zugang in die Firma funktioniert sollte DynDNS benutzt werden. Außerdem ist es laut OpenVPN-Doku nötig die richtige Systemzeit zu haben, was außerdem sowieso ganz nützlich ist :-)

Als DynDNS-Client gibt es für OpenWRT auf phil das P aket inadyn, der Eintrag in /etc/ipkg conf lautet src phil http://www.syslinx.org/wrt54g/openwrt. Wie bei vielen OpenWRT-Paketen ist auch hier kein Startscript dabei. Mein selbstgeschriebenes unter /etc/init.d/S52inadyn sieht so aus:


#!/bin/sh
inadyn -u “name” -p “password” -a “domain” &

Darin muß man natürlich eigene Werte eintragen.

Um die Systemzeit zu setzen benutze ich das Paket ntpclient, welches man von OpenWRT nachinstallieren kann. Auch hier habe ich wieder mein eigenes Startscript /etc/init.d/S53ntpclient schreiben müssen:


#!/bin/sh
s=pool.ntp.org

ntpclient -s -h $s
ntpclient -l -h $s &
Als nächstes (und letztes für diesen Tag) habe ich OpenVPN von ab0oo, ipkg.conf-Eintrag src ab0oo http://www.wildcatwireless.net/wrt54g installiert. Der Erfolg war, dass danach der DSL-Verbindungsaufbau nicht mehr funktionierte :-(

Die Lösung dafür gibt es dann hoffentlich im nächsten Blog-Eintrag.

Fortschritte

2. September 2004

Ich habe jetzt eine Internetverbindung und außerdem dropbear mit DSA-Key authentifizierung laufen!

Aber der Reihe nach. Um die pppoe-Verbindung zu konfigurieren habe ich nicht mehr das nvram geändert, sondern das nvram.overide-Script angepaßt. Hinter dem Abschnitt # hacks for 1.x hardware habe ich folgendes eingefügt:


# hacks for Asus Hardware
[ "$(nvram get boardnum)" = "asusX" ] &&
[ "$(nvram get boardtype)" = "bcm94710dev" ] && {
debug “### Asus hardware hack ###”
ppp_username="$(nvram_get wan_pppoe_username)"
ppp_passwd=”$(nvram_get wan_pppoe_passwd)”
ppp_redialperiod=”$(nvram_get wan_pppoe_redialperiod)”
ppp_idletime=”$(nvram_get wan_pppoe_idletime)”
wan_mtu=”$(nvram_get wan_pppoe_mtu)”
}
Anschließend kann man ein ipkg update ausführen. Hierbei kommt es jedoch zu Fehlern da Dateien aus dem Rom-Bereich überschrieben werden sollen. Es müssen also eine Reihe von Dateien unter /usr/lib/ipkg gelöscht werden.

Nachdem die Paketliste auf dem neusten Stand ist, kann mit ipkg install dropbear ssh installiert werden. Vorher sollten die Links /etc/passwd und /etc/group entfernt und durch Dateien ersetzt werden. Wenn eine Schlüsselbasierte Authentifizierung stattfinden soll, hat man jetzt aber ein Problem: das Home-Verzeichnis von root ist /tmp und liegt im Ram, ist also nach jedem booten leer. Eine Änderung am dropbear-Startscript hilft hier. Das neu Script /etc/rc.d/S51dropbear sieht so aus:


#!/bin/sh
dotssh="$(awk -F: '{print $6}' /etc/passwd)/.ssh"
auth_keys=/etc/dropbear/authorized_keys

[ -s $auth_keys -a ! -s "$dotssh/authorized_keys" ] && {
[ ! -d "$dotssh" ] && {
mkdir “$dotssh”
chmod 700 “$dotssh”
}
cp $auth_keys “$dotssh”
chmod 600 “$dotssh/authorized_keys”
}

/usr/bin/dropbear
Wenn also die Datei /etc/dropbear/authorized_keys existiert, wird hiermit der entsprechende Zugang eingerichtet. Wenn alles läuft, kann man jetzt die Passwort-Authetifizierung und den Telnet-Daemon abschalten.

WRT54g v2.0 nvram Settings

30. August 2004

Falls man sie mal braucht, siehe Freifunk . Technisches . NvramVariablenV2

OpenWRT-Firmware für WL-500g

30. August 2004

Hier gibt es eine fertig compilierte Open-WRT-Firmware, der Größe nach zu urteilen mit allen drum und dran.

Weiter geht’s und immer noch kein DSL-Zugang

30. August 2004

Ich habe mit dem recover.sh-Script welches ich gestern gefunden habe, die Original-Firmware wieder hergestellt und den DSL-Zugang neu konfiguriert. Danach wieder OpenWRT geflasht, firstboot ausgeführt und — wieder nichts :-(

Das Kommando ifup wan zur Konfiguration des DSL-Interfaces gibt eine Fehlermeldung aus, dass pppoecd nicht gefunden wurde. Das gibt es tatsächlich nicht! Im buildroot-Verzeichnis der OpenWRT-Quellen gibt es aber die Datei README.pppoe. Also pppoecd zu den Targets hinzugefügt und make ausgeführt. Nach erneuten flashen der Firmware geht es aber immer noch nicht.

Also mal ifup mit sh -xv ausgeführt und gefunden, dass es die ganzen nvram-Variablen die es erwartet beim WL-500g garnicht gibt. Hinzufügen der Variablen mit den hoffentlich richtigen Werten läßt ifup wan durchlaufen. Der pppoecd läuft, und fast wie zu erwarten — es wird immer noch keine Verbindung hergestellt. Welche Harware-Version hat der WL-500g? Doch nicht 1.x sondern schon eine 2er? Von vlan2 auf vlan1 umkonfiguriert, geht aber auch nicht.

O.k. es ist wieder spät geworden. Den Router ausgeschaltet und ppp auf der guten alten trillian wieder hochgefahren. Und siehe da, hier wird auch keine DSL-Verbindung aufgebaut! Anscheinend ist ausgerechnet während meiner Konfigurationsversuche der Kamp-Radius-Server ausgefallen. Vieleicht lag es aber auch meinen Versuchen mit dem WL-500g. Schluß für heute, morgen mehr!

Erste Erfahrungen

29. August 2004

Beim WL-500g ist boot_wait per default auf on gesetzt. Trozdem funktioniert der Firmware-Upload per TFTP nicht so wie beschrieben, er ist mir nur einmal fast geglückt. Per Webbrowser geht es aber.

Also habe ich wie beschrieben OpenWRT per CVS geholt und übersetzt. Das daraus entstande trx-File läßt sich aber nicht per Browser-Firmware-Upgrade installieren, es ist seiner Meinung nach keine gültige Firmware. Mit dem Asus-Restoration-Tool geht es aber.

Das neue System bootet ohne Probleme. Ich hatte aber vorher noch ein Factory-Reset gemacht, OpenWRT hat deshalb keine DSL-Verbindung konfiguriert. Die Firmware enthält auch keine Programme zum Datei-Transfer und keine USB-Treiber. Wie man unter OpenWRT eine neue DSL-Verbindung einrichtet habe ich auch nicht gefunden. Also muß die Original-Firmware wieder drauf. Da es keine Web-Oberfläche mehr gibt und TFTP nicht funktioniert habe ich es mit dem Restoration-Tool versucht, aber das ging auch nicht mehr.

Zum Glück habe ich diesen Beitrag und dieses Script gefunden. Damit konnte ich die alte Firmware ohne Probleme wieder installieren.

Da das Script unter Umständen die einzige Möglichkeit ist den Router wieder zum Leben zu erwecken, füge ich es hier an.